2. Meistertitel für Erdmann/Matysik in Timmendorfer StrandTimmendorfer Strand - Rund 60.000 Zuschauer erlebten vier Tage hochklassige und spannende Beach-Volleyballspiele und sorgten für eine fulminante Stimmung in Timmendorfer Strand. Das Männerfinale der 22. Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften zwischen Jonathan Erdmann/Kay Maysik (VCPO Berlin) und Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek (BR Volleys Berlin) war der absolute sportliche Höhepunkt des Wochenendes und an Spannung kaum zu überbieten. Der erste Durchgang ging mit 21:19 knapp an Erdmann/Matysik,

doch Fuchs/Kaczmarek schafften den Satzausgleich. Im dritten Satz sah es lange nach einem Überraschungssieg von Fuchs/Kaczmarek aus. Beim Stand von 14:12 hatten sie Matchbälle, doch Erdmann/Matysik kämpften sich nicht nur zurück in den Satz, sondern gewannen den Tie-Break mit 18:16 und damit ihren zweiten Meistertitel. Für Erdmann/Matysik war es quasi eine verspätete Titelverteidigung. Nach ihrem Meistertitel 2012 konnten sie im vergangenen Jahr verletzungsbedingt nicht bei der DM antreten. Der Titelgewinn wurde mit einen smart fortwo electric drive vom Hauptsponsor im Wert von 23.000 Euro belohnt.

„Danke an das Publikum für die tolle Unterstützung. Wir wollten das Ding mehr gewinnen als die Anderen und wussten im Vorfeld, dass wir im Finale nur zusammen gewinnen können – das war eine 1A Teamleistung“, sagte Erdmann im Anschluss. „Wir haben nicht aufgehört an den Sieg zu glauben. So ein Spiel zu drehen macht natürlich unglaublich viel Spaß. Dieses Jahr ist die Freude noch größer bei uns, da wir den Titel wieder zurückgeholt haben“, ergänzte Partner Matysik und benannte das Erfolgsrezept zum Ende des dritten Satzes: „Da braucht man ein bisschen Glück, viel Vertrauen und extreme Ruhe.“ Sichtlich enttäuscht zeigen sich Fuchs/Kaczmarek nach der Niederlage: „Ich glaube man hat gemerkt, dass wir hier gewinnen wollten. Wir sind hier angetreten, um Deutscher Meister zu werden. Am Ende hat sicherlich unsere Unerfahrenheit den Unterschied gemacht. Die Niederlage ist natürlich extrem bitter“, fand Sebastian Fuchs klare Wort nach der Niederlage. Thomas Kaczmarek sagte: „Wir hatten den Titel schon fast in der Hand, nutzen diese Chance aber nicht. Natürlich können wir stolz auf unsere Leistung sein, da wir ganz knapp vor der großen Sensation standen.“ Beide Spieler standen zum ersten Mal auf dem DM-Podium und hatten ihre erste gemeinsame Saison nach langer Pause komplett auf die Titelkämpfe in Timmendorfer Strand ausgerichtet.

„So ein spannendes Spiel habe auch ich hier sehr selten erlebt“, sagte Olympiasieger und Sky Experte Jonas Reckermann bei der Siegerehrung. „Hut ab vor dieser Leistung beider Teams.“ Anschließend verlieh Reckermann den MVP-Award der Sport Bild an Jonathan Erdmann: „Am Ende hat Jonathan Erdmann sowohl im Halbfinale als auch im Finale den Unterschied gemacht und sich mit seinen Aufschlägen und Blocks gegen die mögliche Niederlage gestemmt.“

Das kleine Finale gewannen Sebastian Dollinger/Lars Flüggen (Hamburger SV) unerwartet klar in zwei Sätzen (21:12, 21:12) gegen Armin Dollinger/Clemens Wickler (ASV Köln/VCO Berlin). Ausschlaggebend für den souveränen Sieg waren unter anderem die guten Aufschlage und das bessere verwerten der Punktchancen. Für Flüggen war es nach Silber im letzten Jahr mit Alexander Walkenhorst die zweite Medaille bei den Deutschen Meisterschaften. Sebastian Dollinger gewann bereits zum vierten Mal in Folge eine Medaille in Timmendorfer Strand (1x Silber, 2x Bronze mit Stefan Windscheif). „Wir haben heute sehr gut gespielt und mit unseren Aufschlägen viel Druck gemacht. Vielleicht haben wir zusätzlich davon profitiert, dass wir eine längere Pause zwischen Halbfinale und dem kleinen Finale hatten“, sagte Sebastian Dollinger. Dollinger/Wickler standen in ihrer jungen Karriere zum ersten Mal im kleinen Finale der DM. Für U19-Weltmeister Wickler war es die erste DM-Teilnahme überhaupt.

Nach der Siegerehrung in Ahmann-Hager-Arena wurde auf dem Seebrückenvorplatz der neue „Walk of Fame“ eingeweiht. Die Ehre des ersten „Ball of Fame“ gebührte den Olympiasiegern Julius Brink und Jonas Reckermann, die die kreisrunde Metallplakette symbolisch vor der Seebrücke einließen. An dieser besonderen Auszeichnung nahmen Bürgermeisterin Gudula Bauer, Tourismusdirektor Joachim Nitz und DVV-Präsident Krohne teil.

Timmendorfer Strand - Rund 60.000 Zuschauer erlebten vier Tage hochklassige und spannende Beach-Volleyballspiele und sorgten für eine fulminante Stimmung in Timmendorfer Strand. Das Männerfinale der 22. Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften zwischen Jonathan Erdmann/Kay Maysik (VCPO Berlin) und Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek (BR Volleys Berlin) war der absolute sportliche Höhepunkt des Wochenendes und an Spannung kaum zu überbieten. Der erste Durchgang ging mit 21:19 knapp an Erdmann/Matysik, doch Fuchs/Kaczmarek schafften den Satzausgleich. Im dritten Satz sah es lange nach einem Überraschungssieg von Fuchs/Kaczmarek aus. Beim Stand von 14:12 hatten sie Matchbälle, doch Erdmann/Matysik kämpften sich nicht nur zurück in den Satz, sondern gewannen den Tie-Break mit 18:16 und damit ihren zweiten Meistertitel. Für Erdmann/Matysik war es quasi eine verspätete Titelverteidigung. Nach ihrem Meistertitel 2012 konnten sie im vergangenen Jahr verletzungsbedingt nicht bei der DM antreten. Der Titelgewinn wurde mit einen smart fortwo electric drive vom Hauptsponsor im Wert von 23.000 Euro belohnt.

„Danke an das Publikum für die tolle Unterstützung. Wir wollten das Ding mehr gewinnen als die Anderen und wussten im Vorfeld, dass wir im Finale nur zusammen gewinnen können – das war eine 1A Teamleistung“, sagte Erdmann im Anschluss. „Wir haben nicht aufgehört an den Sieg zu glauben. So ein Spiel zu drehen macht natürlich unglaublich viel Spaß. Dieses Jahr ist die Freude noch größer bei uns, da wir den Titel wieder zurückgeholt haben“, ergänzte Partner Matysik und benannte das Erfolgsrezept zum Ende des dritten Satzes: „Da braucht man ein bisschen Glück, viel Vertrauen und extreme Ruhe.“ Sichtlich enttäuscht zeigen sich Fuchs/Kaczmarek nach der Niederlage: „Ich glaube man hat gemerkt, dass wir hier gewinnen wollten. Wir sind hier angetreten, um Deutscher Meister zu werden. Am Ende hat sicherlich unsere Unerfahrenheit den Unterschied gemacht. Die Niederlage ist natürlich extrem bitter“, fand Sebastian Fuchs klare Wort nach der Niederlage. Thomas Kaczmarek sagte: „Wir hatten den Titel schon fast in der Hand, nutzen diese Chance aber nicht. Natürlich können wir stolz auf unsere Leistung sein, da wir ganz knapp vor der großen Sensation standen.“ Beide Spieler standen zum ersten Mal auf dem DM-Podium und hatten ihre erste gemeinsame Saison nach langer Pause komplett auf die Titelkämpfe in Timmendorfer Strand ausgerichtet.

„So ein spannendes Spiel habe auch ich hier sehr selten erlebt“, sagte Olympiasieger und Sky Experte Jonas Reckermann bei der Siegerehrung. „Hut ab vor dieser Leistung beider Teams.“ Anschließend verlieh Reckermann den MVP-Award der Sport Bild an Jonathan Erdmann: „Am Ende hat Jonathan Erdmann sowohl im Halbfinale als auch im Finale den Unterschied gemacht und sich mit seinen Aufschlägen und Blocks gegen die mögliche Niederlage gestemmt.“

Das kleine Finale gewannen Sebastian Dollinger/Lars Flüggen (Hamburger SV) unerwartet klar in zwei Sätzen (21:12, 21:12) gegen Armin Dollinger/Clemens Wickler (ASV Köln/VCO Berlin). Ausschlaggebend für den souveränen Sieg waren unter anderem die guten Aufschlage und das bessere verwerten der Punktchancen. Für Flüggen war es nach Silber im letzten Jahr mit Alexander Walkenhorst die zweite Medaille bei den Deutschen Meisterschaften. Sebastian Dollinger gewann bereits zum vierten Mal in Folge eine Medaille in Timmendorfer Strand (1x Silber, 2x Bronze mit Stefan Windscheif). „Wir haben heute sehr gut gespielt und mit unseren Aufschlägen viel Druck gemacht. Vielleicht haben wir zusätzlich davon profitiert, dass wir eine längere Pause zwischen Halbfinale und dem kleinen Finale hatten“, sagte Sebastian Dollinger. Dollinger/Wickler standen in ihrer jungen Karriere zum ersten Mal im kleinen Finale der DM. Für U19-Weltmeister Wickler war es die erste DM-Teilnahme überhaupt.

Nach der Siegerehrung in Ahmann-Hager-Arena wurde auf dem Seebrückenvorplatz der neue „Walk of Fame“ eingeweiht. Die Ehre des ersten „Ball of Fame“ gebührte den Olympiasiegern Julius Brink und Jonas Reckermann, die die kreisrunde Metallplakette symbolisch vor der Seebrücke einließen. An dieser besonderen Auszeichnung nahmen Bürgermeisterin Gudula Bauer, Tourismusdirektor Joachim Nitz und DVV-Präsident Krohne teil.

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