Trassenführung Lübecker Bucht
Timmendorfer Strand -  Für die Dorfvorstände der Ortschaften der Lübecker Bucht (Haffkrug, Gronenberg, Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Groß Timmendorf, Hemmelsdorf und Luschendorf) darf es nicht soweit kommen, dass sich die Vorteile der Festen Fehmarnbeltquerung auf die Metropolregion Hamburg/Lübeck konzentrieren

und die sich durch die Trassenführung ergebenen Nachteile von den Bürgern, den Gewerbebetreibenden und den Kommunen   getragen werden.
Wir fordern, dass bei allen die Trassenführung betreffenden Entscheidungen, das Schutzgut „Mensch“ die erste Priorität erhält.
Wir fordern eine siedlungsferne Trassenführung in der Region Lübecker Bucht.
Wir fordern, dass unserer Bürgerinnen und Bürger, als auch die Gäste in unseren Ortschaften, keine zusätzlichen Belastungen durch Lärmemissionen die durch Güterzüge und durch zusätzliche Verkehrsbelastungen auf der Autobahn entstehen, erfahren. Wir wollen für unsere deutschen und ausländischen Gäste die touristische Region sein, in der ein Urlaub auch mit Ruhe und guter Luft verbunden wird.
Wir fordern, dass die Lärmgrenzwerte bereits ohne passiven Lärmschutz eingehalten und unterschritten werden. Das gilt auch für das Wohnumfeld unserer Gemeinden und die Erholungslandschaften der Lübecker Bucht.
Wir müssen die Möglichkeit haben, uns vor den Lärmemissionen, die sich an den Übergängen (Bahnüber- oder -unterführungen) ergeben werden,  schützen zu können. Dafür benötigen wir entsprechenden Platz, um erforderliche Lärmschutzmaßnahmen – insbesondere begrünte Wallanlagen- installieren zu können,
Wir fordern den größtmöglichen Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor Unfällen mit Gefahrgütern. Es muss gewährleistet sein, dass keine negativen Auswirkungen auf unser Grundwasser und  auf die Wasserschutz- bzw. Überschwemmungsgebiete erfolgen können.
Wir fordern, dass  keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus, auf die wirtschaftliche Situation unserer Gewerbetreibenden und somit auf die Arbeitsplätze in unserer Region entstehen. Ein Rückgang im Wirtschaftsektor Tourismus durch eine falsch gewählte Trassenführung wäre für unsere Gemeinden, für den Kreis Ostholstein und für das Land Schleswig-Holstein ein fataler wirtschaftlicher Rückschritt.
Wir fordern eine für die Landwirtschaft verträgliche Trassenführung.
Wir wünschen, dass die bestehende Bahntrasse und die mit den Orten verwachsenen Bahnhöfe allein für den Personennahverkehr erhalten bleibt. Wir treten dafür ein, dass der regionale ÖPNV weiterhin zur Verfügung steht und gefördert wird.
Die Dorfvorsteherinnen und Dorfvorsteher der Region Lübecker Bucht fordern :
•    für den Güterzugverkehr einen siedlungsfernen Trassenverlauf,
•  für den Personennahverkehr  die Beibehaltung der Bestandstrasse sowie die damit verbunden Bahnhöfe. Diese Forderung entspricht den inhaltlichen Forderungen des Konzeptes 21 des Kreises Ostholstein.

Im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger
(Unterschriften der Dorfvorsteher für die Dorfschaften
Hemmelsdorf: Bäbel Rieger, Luschendorf: Henning Möller, Scharbeutz: Michael Pätau, Gronenberg: Wilfried Schebeko, Groß Timmendorf: Kay Kastner, Haffkrug: Martin Kurdt)

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  • Schlammschlacht gegen Robert Wagner

    • ChristianeJelatzka 02.05.2018 16:29
      Dass die „One Man Show Partei“ sich vehement für Herrn Wagner ins Zeug legt ist nicht verwunderlich ...

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    • Jörn Eckert 27.04.2018 13:08
      Varus Varus! :D

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    • Christian Jaletzke 27.04.2018 09:40
      Das Schlimmste für Frau Kara wäre eindeutig das Beste für Timmendorfer Strand. Bleibt zu hoffen, dass ...

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