PolizeilogoTimmendorfer Strand, Ostholstein -  In der Zeit von Donnerstag (05.12.2013, 10.00 Uhr) auf Freitag (06.12.2013, 06.00 Uhr) vermeldete die Regionalleitstelle Süd der Polizeidirektion Lübeck für die Bereiche Lübeck und Ostholstein insgesamt 75 Orkan bedingte Einsätze.

Insgesamt 37 Mal mussten die Polizeibeamten im Lübecker Stadtgebiet ausrücken. Im Kreisgebiet Ostholstein wurden im oben genenannten Zeitraum wegen des Sturms insgesamt 38 polizeiliche Einsätze registriert.
Haupteinsatzgründe in Lübeck waren umgekippte Bäume, lockere Werbeschilder und beschädigte Fahrzeuge durch herum fliegende Teile. In der Schwartauer Allee wurde durch eine Windböe ein Fenster aus der Fassung gedrückt.
Im Kreis Ostholstein stürzten ebenfalls diverse Bäume auf die Fahrbahnen. Dabei wurden mehrere geparkte PKW unterschiedlich stark beschädigt.
Als herausragendes Ereignis sind drei Verkehrsunfälle im Bereich Fehmarn und die aktuelle die Sperrung der Fehmarnsundbrücke zu nennen.
Am gestrigen Abend (19.00 Uhr) fuhr ein Klein-LKW kurz vor Puttgarden in den Graben. Das Heck des Sprinters ragte in die neben der Fahrbahn verlaufenden Bahngleise. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. Nach den Bergungsarbeiten konnte die Bahnstrecke zunächst wieder frei gegeben werden.
Um 21.47 meldeten Anrufer, dass mitten auf der Fehmarnsundbrücke ein LKW umgekippt wäre. Betriebsstoffe liefen auf die Fahrbahn. Der LKW-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und konnte selbstständig die Rettung alarmieren. In das Geschehen war zudem ein vollbesetzter Reisebus involviert. Die Insassen des Busses wurden nicht verletzt, der Bus wurde bei dem Unfall am Heck beschädigt. Der genaue Unfallhergang steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht fest.
Aufgrund der anhaltenden Wetterlage ist die Bergung des LKW derzeit nicht durchführbar.
Trotz der Sperrung fuhr am heutigen Morgen (06.12.2013) gegen 06.00 Uhr der Fahrer eines polnischen Klein-LKW's auf die Fehmarnsundbrücke und kippte dort ebenfalls um.
In der Gesamtbetrachtung ist die sehr gute Arbeit der Berufsfeuerwehren und der freiwilligen Feuerwehren in Lübeck und im Kreis Ostholstein zu nennen. Sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum wurden die Einsätze äußerst professionell wahrgenommen.

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  • Schlammschlacht gegen Robert Wagner

    • ChristianeJelatzka 02.05.2018 16:29
      Dass die „One Man Show Partei“ sich vehement für Herrn Wagner ins Zeug legt ist nicht verwunderlich ...

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    • Jörn Eckert 27.04.2018 13:08
      Varus Varus! :D

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    • Christian Jaletzke 27.04.2018 09:40
      Das Schlimmste für Frau Kara wäre eindeutig das Beste für Timmendorfer Strand. Bleibt zu hoffen, dass ...

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