CDU sagt Ja zum Bürgerendscheid über die EishalleTimmendorfer Strand - am 26.02.2017 sind wir alle aufgefordert, eine weitreichende Entscheidung für die Zukunft unseres Ortes zu treffen.

Wollen wir den Eis- und Tennissport in unserer Gemeinde erhalten?

Wir sind uns alle bewusst, dass diese Entscheidung eine wichtige, ja eine zukunftsweisende Entscheidung sein wird.Und wir sind uns auch darüber bewusst, dass das keine leichte Entscheidung sein wird. Es geht um viel Geld für die Gemeinde, aber im Gegenzug gibt es auch viel zurück - wir bekommen ein für die Zukunft gut aufgestelltes Eissport- und Tenniszentrum.
 
Wer eine solche Entscheidung treffen will, kann dies nur auf Basis klarer und belastbarer Daten und Fakten tun. Die CDU möchte Sie hierbei unterstützen und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen:
 
 
1.      Warum das ETC als Sportstätte erhalten?
 
Derzeitiger Freizeitwert :

  • Sportstätte für mehrere Vereine im Bereich Eissport und Tennis mit Ligaspielbetrieb.
  • Derzeit genutzt von mehr als 400 Kindern und Jugendlichen (180 Tennis, 220 Eissport).
  • Nutzung durch die Ganztagsschule GGS im Rahmen von Nachmittagsangeboten         (AG’s).
  • Das Ostseegymnasium nutzt das ETC zum Schulsport.
  • Diverse Erwachsenengruppen nutzen die Sportstätte.
  • Schulen des Kreises Ostholstein nutzen die Eislaufhalle zum Schlittschuhlaufen.
  • Samstags-Disco“ Veranstaltungen für Jugendliche aus der gesamten Region.
  • Nutzung zu diversen Einzelveranstaltungen.
  • Nutzung durch Touristen.

 
Forderung der CDU:
Erhalt des kommunalen und regionalen Eissport- und Tennisangebotes als Sport- und Freizeitangebot mit Alleinstellungsmerkmal in Schleswig-Holstein. 2.      Integration des Eissport- und Tenniszentrums/Außenflächen in das gesamte Areal ETC mit Außenflächen, Kurmittelhaus mit Freilichtbühne und alter Kurpark/Kurparksee durch Quartiersentwicklung ?
 
Derzeitige Situation:

  • Das ETC muss saniert werden, Kosten ca. 8,3 Mio EUR
  • Das Kurmittelhaus ist seit ca. 10 Jahren ungenutzt. Lediglich die Tafel ist einmal wöchentlich im Gebäude stundenweise präsent. Für die wichtige Arbeit der Tafel gibt es alternativ mehrere geeignete Standorte. Die jährlichen Erhaltungs-/Unterhaltungskosten des Kurmittelhauses betragen ca. 100.000 EUR. Eine weitere Nutzung ist aufgrund von Sanierungsstau und Vorgaben durch die Energieeinsparverordnung sehr ungewiss.
  • Der alte Kurpark wurde 2012/2013 durch das Planungsbüro Dr. Wagner überplant. Investitionskosten: ca. 4 Mio EUR.

Der Kurparksee dient im Zentrum als Regenwasserrückhaltung und ist wichtiger Bestandteil des Generalentwässerungsplanes, der in die Umsetzungsphase geht.
 
Forderung der CDU:

  • Erstellung eines ganzheitlichen Konzeptes zur Quartiersentwicklung durch ein Planungsbüro unter Berücksichtigung der folgenden Zielsetzungen:
  • Erhalt des kommunalen und regionalen Eis- und Tennissportangebotes.
  • Entwicklung von Strukturen zur Förderung des Ganzjahrestourismus mit Schaffung weiterer Infrastruktur im Bereich Tourismus, Sport, Freizeit, Unterhaltung und Wirtschaft.
  • Integration eines Beherbergungsbetriebes ( Sporthotel, Hotel, Hostel, Jugendherberge, etc...).
  • Erstellung der Grundlagen für den Erhalt von Förderungen aus den verschiedensten Fördergeldtöpfen (Kreis, Land, Bund, Sport, EU).
  • Hierzu das Zitat des Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein, Klaus-Hinrich Vater: “ Der Sport ist neben seiner gesellschaftlichen Bedeutung vor allem auch eine wichtige Wirtschaftsbranche…..Sportförderung ist auch Wirtschafts- und Standortförderung etwa in der Infrastruktur.“

3. Wirtschafts- und Sozialfaktor „Sport“ in Schleswig-Holstein?

  • Nach der Studie (wissenschaftliches Gutachten) „Wert des Sports“, die der Landessportverband (LSV) und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein in Auftrag gegeben haben, ergeben sich folgende Zahlen (Datengrundlage ist das Jahr 2014):
    Siehe Artikel der LN vom 22.12.2016
  • Der Sport in Schleswig-Holstein erwirtschaftet mit 5 Milliarden EURO knapp 3% des Jahresumsatzes der Privatwirtschaft.
  • generiert nichtsportlichen Folgekonsum für knapp 120 Mio EUR pro Jahr und stellt mit 45.000 sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätigen fast 5% des Arbeitsmarktes- mehr als beispielsweise die maritime Wirtschaft
  • In 2600 Sportvereinen leisten 170.000 Menschen ehrenamtlich Arbeit im Gegenwert von 183 Mio EUR.


Fazit der Studie:
Die Querschnittsbranche Sport in Schleswig-Holstein

  • stimuliert verschiedene Wirtschaftsbereiche
  • generiert Arbeitsplätze
  • motiviert Menschen zu freiwilligen Engagement
  • bildet Human- und Sozialkapital
  • hat Integrationspotenzial

Hierzu ein Zitat des Präsidenten des Landessportverbandes, Hans-Jakob Tiessen: „Das wissenschaftliche Gutachten belegt eindrucksvoll, dass die Gelder, die der Staat für Sport ausgibt, als rentable Investitionen betrachtet werden müssen, da der Sport wertvolle wirtschaftliche und soziale Renditen produziert.“
 
Forderung der CDU:
Erhalt des kommunalen und regionalen Eis- und Tennissportangebotes mit Erstellung eines rentablen Nutzungskonzeptes unter Berücksichtigung wirtschaftlicher- und sozialer Zielsetzungen.4. Mögliche Finanzierung/Förderungen prüfen? (bisher noch nicht erfolgt)
A.     Finanzierung durch die Gemeinde mit der Nutzung Sonderförderprogramm Tourismus (aus: Kurbetrieb Timmendorfer Strand: Mögliche Fördermittel bei Sanierung des ETC von Dr. - Ing. Roland Hamelmann vom 15.11.2016):

  • Die touristische Bedeutung ist nachzuweisen.
  • Die energetische Sanierung des ETC muss Modellcharakter („Best practise“) haben   
  • Mögliche Förderquote: 60%.
  • Weitere diverse Fördertöpfe möglicherweise nutzbar

B.  Fremdfinanzierung durch Investoren prüfen.


Die Empfehlung der CDU:
Gehen Sie am 26.02.2017 zur Wahl und stimmen Sie mit JA für den Erhalt des Eissport- und Tennisangebots in der Gemeinde.

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