FDP LogoTimmendorfer Strand - Wer soll bestimmen, ob Flächen brachliegen oder wo welche Bänke stehen? Behörden? Politiker? Lieber die Bürger selbst – sie wissen, wie sie leben wollen.

Der öffentliche Raum ist der Teil der Gemeindefläche Timmendorfer Strand, der für alle Anwohner zugänglich ist und von der Gemeinde unterhalten wird. Die Funktionen des öffentlichen Raumes sind transitorisch (Straßen), ökonomisch (Fußgängerzonen, Marktplätze), er dient aber auch zur Erholung (Parks) und verfügt über eine eigene Erlebnisqualität.


Erst mit der Industrialisierung wurden Parks und Plätze für alle gebaut. Heute ist oft von einer Krise des öffentlichen Raumes die Rede, für deren Erscheinungsformen es viele Wortungetüme gibt. Privatisierung, Festivalisierung, Filialisierung, Musealisierung, Virtualisierung.

Es ist mit Ideen nicht anders als mit Tomaten. Lange bevor die Früchte geerntet werden können, braucht es jemanden, der sie hegt und pflegt. Es braucht ein Klima, in dem sie gedeihen können. Es braucht jemanden, der daran glaubt, dass da, wo nichts war, etwas wachsen könnte.

Die meisten Stadtplaner lassen Bodendecker pflanzen und Liguster. Auch das verursacht Kosten und Pflegearbeit.

Diese Idee fällt auf fruchtbaren Boden. Sie wächst mitten hinein in eine Zeit, in der Menschen nicht einfach in der Stadt leben wollen, sondern in ihrer Stadt. Sie wollen ihren Lebensraum mitgestalten.

Die Vorstellung von dem, was Stadtgestaltung ist, hat sich geändert, und auch die dafür Zuständigen sind nicht mehr dieselben: nicht nur Behörden oder Investoren, sondern die Bürger selbst. Überall werden Baumscheiben mit Narzissen bepflanzt, und zwar immer häufiger von Bürgern.


Oft sind die Projekte temporär, meist von den Anwohnern angestoßen. Aber die interessantesten Gedankengebäude sind nicht immer die Leuchtturmprojekte. Es geht um kleine Aktionen, die in ihrer Summe das Gesamtgefüge der Gemeinde verändern können.

Warum pflanzt der Bauhof Timmendorfer Strand nicht Tomaten, Beerenobst u.a. auf öffentlichen Flächen?
Die Anwohner können sich beim Bauhof Pflanzen und Blumenzwiebeln holen und pflanzen sie auf öffentlichen Flächen in ihrer Straße und pflegen sie mit Gießen und Unkraut jäten.
Auch können die Hotels eingebunden werden, die Aktivgruppe und die TSNT.

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  • Schlammschlacht gegen Robert Wagner

    • ChristianeJelatzka 02.05.2018 16:29
      Dass die „One Man Show Partei“ sich vehement für Herrn Wagner ins Zeug legt ist nicht verwunderlich ...

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    • Jörn Eckert 27.04.2018 13:08
      Varus Varus! :D

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    • Christian Jaletzke 27.04.2018 09:40
      Das Schlimmste für Frau Kara wäre eindeutig das Beste für Timmendorfer Strand. Bleibt zu hoffen, dass ...

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