Unter Strom Christel und Peter Sörensen an der Schnellladestation, die Dirk Dressler (rechts), Geschäftsführer der Firma E8 Energy, geliefert hatTimmendorfer Strand, Lübeck - Für Detlef Algie wird Elektromobilität als Geschäftszweig immer wichtiger. So investiert der Peugeot Partner mit Standorten in Wismar, Schwerin und Lübeck viel Energie in die Vermarktung des Citystromers i0n.

„Wir gehörten zu den Ersten, die ein Elektroauto bei Messen in unserer Region gezeigt haben. Wenn wir uns präsentieren, ist der i0n natürlich immer dabei“, berichtet Detlef Algie. Doch mit Präsenz allein ist es in diesem Segment nicht getan. „Wir haben uns neben unserem normalen Tagesgeschäft eingehend mit dem Elektroantrieb beschäftigt. Das ist wichtig, denn
diese spezielle Zielgruppe stellt ganz andere Fragen als die üblichen Kunden“, betont Birgit Algie, die in dem Familienbetrieb die Administration leitet.

Inzwischen haben bereits die ersten vier Modelle den Besitzer gewechselt. In Zukunft könnten es noch deutlich mehr werden. Das liegt unter anderem auch daran, dass Algie zwei leidenschaftliche Elektroautofahrer als Multiplikatoren gewinnen konnte.

Begeisterte Kunden

Anfang September war der Peugeot Partner als Aussteller zu Gast bei der „Traum-Automeile“ am Timmendorfer Strand. Bei der Pressekonferenz zu dieser Veranstaltung traf Detlef Algie auf die beiden Online-Journalisten Christel und Peter Sörensen. „Während die anderen Reporter sich für PS und Hubraum interessierten, habe ich immer wieder gezielt nach Reichweiten und Lademöglichkeiten für Elektroautos gefragt“, berichtet Christel Sörensen. Schnell kam sie dabei ins Gespräch mit dem Peugeot-Händler, der sie zu einer Probefahrt im i0n einlud. „Wir waren vom ersten Moment an begeistert von dem Auto. Eigentlich waren wir gar nicht auf der Suche nach einem neuen Wagen, aber Herr Algie uns ein Angebot gemacht, das wir nicht ausschlagen konnten“, sagt Christel Sörensen.

Spontan bestellte das Ehepaar im nahe gelegenen Lübeck – am neuen Standort der Firma Algie – ihren Peugeot i0n. Christel Sörensen, der auch einen Webdesign- und Computerservice betreibt, nutzt den auffällig beklebten Stromer inzwischen für sämtliche Dienstfahrten in der Region. „Wenn ich 100 Kilometer fahre, kostet mich das umgerechnet nur zwei Euro. Da kann kein Verbrennungsmotor mithalten“, freut sich die Unternehmerin. Begeistert von den Fahreigenschaften, rief das Ehepaar auf seiner regionalen Nachrichtenseite www.timmendorfer.de im Internet auch einen Online-Blog ins Leben und berichtet über ihre Erfahrungen mit dem neuen Auto. „Es ist immer wieder eine Freude, an der Ampel das sogenannte Gaspedal durchzudrücken, und der Stromer geht ab und lässt so manchen Benziner lautlos stehen“, lautet einer der ersten Einträge.

Große Reichweite
Die Blog-Mitteilungen werden nicht nur von vielen Timmendorfern gelesen, sondern erreichen Interessenten in ganz Deutschland. „Unsere Seite ist bei Google wie eine Zeitung als Newsquelle anerkannt. Wenn also jemand Google-Benachrichtigungen unter dem Stichwort „Elektroauto“, „i0n“ oder „Peugeot“ abonniert hat, erhält er regelmäßig einen Link zu den aktuellen Blog-Einträgen“, erklärt Peter Sörensen. Immer wieder erhalten er und seine Frau Anrufe von Interessenten, die sich bei ihnen über die Technologie erkundigen. Auf diese Weise hat das Autohaus Algie in kurzer Zeit mehrere neue Kunden gewonnen.

Der Peugeot Partner Auto Algie stellt sich voll auf die Bedürfnisse dieser speziellen Kundschaft ein und hat kürzlich auch eine Schnellladestation angeschafft. Mit dem mobilen 400-Volt-Gerät der Firma E8 Energy lassen sich Elektroautos bis zu sechsmal schneller laden als an einem herkömmlichen 230-Volt-Hausanschluss. „Damit sind wir nun eine der wenigen Stromtankstellen, an denen die Kunden ihr Fahrzeug in nur 30 Minuten aufladen können. So etwas spricht sich schnell herum. Dadurch werden wir künftig auch von Fahrern angesteuert, die ansonsten nicht auf uns aufmerksam geworden wären“, sagt Detlef Algie.

Kommentare   

+4 #2 Andreas Müller 2013-02-12 09:49
"Durch den Hinweis eines Bekannten habe ich von dem Kommentar eines Andreas Müller zu Elektromobilen auf dieser Website erfahren. Da ich mittlerweile von verschiedenen Personen darauf angesprochen worden bin, möchte ich dies zum Anlass nehmen, mich ausdrücklich von diesem Kommentar zu distanzieren und feststellen, dass der Kommentar nicht von mir eingestellt worden ist und inhaltlich auch nicht meiner Meinung entspricht.

Nach Auskunft des Betreibers dieser Website ist der Kommentar von einer Person mit gleichem Namen aus Rheinland-Pfalz eingestellt worden und nachweislich nicht von mir.

Andreas Müller, Niendorf/O.
Gemeindevertreter
1. Vorsitzender des FFV Niendorf/O." :roll:
-6 #1 Andreas Mueller ? 2012-12-17 17:13
Wer braucht denn so etwas?.Hoffentl ich fahren solche hässlichen Öko-Kisten demnächst nicht auf der schönen Strandallee.Dem Ort stehen Luxus-Karossen mit einer ordentlichen PS-Zahl eher zu Gesicht. ;-)

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