Schöne Schattenpflanze: Fiederaralie adelt dunkle EckenTimmendorfer Strand - Im Oktober steht die Fiederaralie als Zimmerpflanze des Monats im Mittelpunkt, ein Ort, der eigentlich gar nicht zu ihr passt. Denn als Schattenpflanze bevorzugt sie dunkle Ecken eines Raums. Dort wächst die asiatische Schönheit langsam, aber beständig und benötigt nur wenig Pflege.

Von den rund 100 Arten der ursprünglich aus den tropischen Gebieten Asiens stammenden Fiederaralie oder Polyscias, hat nur ein halbes Dutzend den Sprung in die europäische Hauskultur geschafft. Die populärste Art hierzulande ist die Polyscias balfouriana.
Die Araliengewächse können im Zimmer bis zu anderthalb Meter groß werden, wachsen aber eher langsam. Dennoch lohnt sich Geduld, da sie mit ihrem baum- oder strauchartigen Wuchs jeden Raum adeln. Die immergrünen Blätter der Polyscias sind meist rund oder herzförmig. Doch erst die unregelmäßig gewellten, gefiederten und gefärbten Blattränder verleihen der Pflanze ihren einzigartigen Look.
Trotz ihrer Statur und Schönheit sind Zurückhaltung und Bescheidenheit die wohl wichtigsten Eigenschaften der Fiederaralie. Das Rampenlicht sollen andere suchen, die Fiederaralie zieht es in die dunklen und halbschattigen Ecken der Wohnung. Von dort aus sorgt sie als natürlicher Luftfilter für ein gutes Raumklima, denn über ihre großflächigen Blätter wandelt sie besonders eifrig Schadstoffe in Sauerstoff um.
Die Pflanze des Monats Oktober ist etwas anspruchsvoller in der Pflege. Sie sollte regelmäßig, aber nur mit ein paar Schlückchen entkalktem Wasser und alle zwei Wochen mit flüssigem Dünger gegossen werden. Der Standort sollte unbedingt halbschattig, die Luft aber nicht zu trocken sein, damit die Fiederaralie beständig gedeiht. Den richtigen Zeitpunkt fürs Umtopfen kündigt die Zierpflanze selbstständig an, denn ihre Wurzeln wachsen einfach über den Topfrand hinaus. Weitere Informationen zur Fiederaralie und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf www.pflanzenfreude.de.
Fact-Sheet: Die bescheidene Fiederaralie


Namensherkunft
Der griechische Name Polyscias bedeutet übersetzt "viel Schatten". Denn die Pflanze des Monats Oktober wird in der freien Natur oft von anderen Bäumen überragt und wächst dadurch zwangsläufig im Schatten. Den deutschen Namen Fiederaralie trägt die Pflanze aufgrund ihrer gefiederten Blätter.
Besonderheit der Pflanze
Im Topf oder Kübel wird die Fiederaralie etwa 50 bis 90 Zentimeter groß. In den kälteren Monaten von Dezember bis März legt die Pflanze eine Ruhephase ein und wächst noch langsamer als sonst. Um die Pflanze in Form zu halten, sollte sie regelmäßig beschnitten werden, dies gilt vor allem für die Triebspitzen.
Pflegetipps
Ort: Die Fiederaralie bevorzugt halbschattige bis schattige Plätze, besonders im Sommer sollte direkte Sonneneinstrahlung unbedingt vermieden werden. Im Winter kann sie jedoch auch vor dem Fenster platziert werden.
Temperatur: Zwischen 20 bis 22 Grad Celsius liegen die optimalen Temperaturbedingungen für die Pflanze des Monats Oktober, im Winter kann die Temperatur auch bis auf 18 Grad Celsius sinken. Hohe Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls wachstumsfördernd.
Wassergabe: Die Fiederaralie braucht eine mäßige Wässerung mit enthärtetem Wasser. Auch eine regelmäßige Dusche mit weichem Wasser, um Staub zu entfernen kommt der Fiederaralie zugute.
Düngung: Von Frühjahr bis Herbst sollte alle 14 Tage gedüngt werden, im Winter reicht eine monatliche Düngefrequenz aus.
Angebot im Handel
Im Fachhandel werden Fiederaralien ganzjährig, oft auch im Minipflanzensortiment, angeboten. Beim Kauf von Minipflanzen sollte überprüft werden, ob die Wurzeln den Topfballen bereits durchdrungen haben und die Erde austrocknet ist. In diesem Fall sollte die Fiederaralie zeitnah in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Ab Dienstag hat Blumen Rahlf in Schürsdorf frische Fiederaralie.

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  • Schlammschlacht gegen Robert Wagner

    • ChristianeJelatzka 02.05.2018 16:29
      Dass die „One Man Show Partei“ sich vehement für Herrn Wagner ins Zeug legt ist nicht verwunderlich ...

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